30.12.13

Bei RTL ist die Flagge dieser Tage auf Halbmast

Als Schumi noch sprechen konnte, hat er mich weniger genervt als derzeit. Gucke ich gestern nicht "Küss den Frosch" auf RTL, als dieser von einer Breaking-News-Ausgabe unterbrochen wurde. "Gut, neue Infos über die Anschlag-Serie in Stalingrad", dachte ich mir, als plötzlich bedröppelte RTL-Reporter vorm Krankenhaus in Grenoble standen und von Schumi berichteten. Jenem Steuerflüchtling, dessen einzige Leistung es ist, mit vermutlich nicht ganz ausgeglichener ökologischer Bilanz ganz oft am schnellsten 80 Runden im Kreis gefahren zu sein. Nun herrscht auf RTL und BILD die größte Staatsbetroffenheit seit Dirk Bach.

Schumi nur noch wenige Facebook-Likes von Genesung entfernt

Grenoble (dpo) - Michael Schumacher schwebt nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma zwar in Lebensgefahr, dank der regen Anteilnahme in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter besteht aber weiterhin Hoffnung. Ein Sprecher der Klinik in Grenoble erklärte heute Mittag, dass die Rennsportlegende vermutlich nur noch wenige Facebook-Likes und #kaempfenschumi-Tweets davon entfernt ist, wieder gesund zu werden.

Auch die "Bild"-Zeitung hilft fleißig mit
"Wir wissen nicht, wie viel Heilkraft exakt in einem Facebook-Like innwohnt", erklärte Klinik-Sprecher Guillaume Nemours. "Deshalb ist es dringend nötig, dass möglichst viele Michael-Schumacher-Solidaritätsseiten auf Facebook gegründet werden, die mit Sprüchen wie "Last ein Like da damit es im wieder besser geht!!!", "1 Like=1x beeten für Schumi" oder "Teilt die Seite leute das es viele sehen, das es Menschen gibt die diese Sache ernst nehmen. Daumen drücken und beten für unseren Schumi" um Facebook-Likes und -Follower werben."
Auf Twitter könne ebenfalls geholfen werden, auch wenn sich die Ärzte noch nicht einig sind, wie viele Kurzmitteilungen mit den Hashtags #kaempfenschumi und #prayforschumi noch fehlen, damit die schweren Kopfverletzungen Schumachers von alleine verheilen.

25.12.13

Nachbetrachtung des Weihnachtsspaßes

Nach unserem gestrigen Besuch im Waisenheim hat der kleine Timmy mir mit dem Waisenheim-PC heute ein Foto von unseren Muppet-Figuren geschickt, die Alfons und ich mit den Kindern geknetet haben.


24.12.13

Weihnachtsspaß mit Brian, Alfons und Dirt V

Jedes Jahr einige Tage nach Heiligabend bringt uns der Storch einen ganzen Sack voll Post mir Leserbriefen. So schrieb letztes Jahr jemand an uns:

Hallo Brian, Alfons und Dirt,

Ihr seid ja prinzipiell ganz cool und Eure Berichte meist spannend und knackig, aber was ihr zu Weihnachten immer fabriziert, ist absolut geschmacklos. Weihnachten ist doch das Fest der Liebe und wir feiern die Geburt von unserem Erlöser Jesus Christus. Ich hoffe, trotz solch perverser und kranker Gedanken, die Eure dunklen Herzen umtreiben, wird Jesus Euch irgendwann doch noch retten und Ihr Euch in seinem Schoße wiegen können.

Herzlichst, 
Euer Mr. Hankey

Briefe wie solche haben uns nachdenklich gemacht. Waren wir wirklich menschliche Legierungen aus dem Genmaterial von Adolf Hitler, Armin Meiwes und Joseph Fritzl? Die drei heiligen Könige des Bösen? Während Alfons und ich eher dazu tendierten, dies als eine Art Ritterschlag aufzufassen und wir uns in stillweigendem Einvernehmen beipflichtend zunickten, war Brian hingegen sehr traurig und sichtlich mitgenommen: "Wo habt Ihr mich da nur reingezogen!? Was wird meine Mutter nur von mir denken!?... Nein! Damit ist jetzt Schluss! Diesen Heiligabend werden wir den Menschen wirklich eine Freude bereiten!" Da Brian doch irgendwie unser Donny ist - ein guter Bowler und ein guter Mensch -, beschlossen wir, zum Waisenhaus als Ursprung unserer Weihnachtssünden zurückzukehren und alles von damals wiedergutzumachen. Ich will an dieser Stelle nicht wie sonst zu viel Süßholz raspeln, aber Brian hatte sich mächtig ins Zeug gelegt: Süßigkeiten für die Kleinen gekauft, die Räume festlich geschmückt, eine CD von Rolf Zuckowski aufgelegt, Knete zum Nachbasteln der Muppets-Weihnachtsgeschichte mitgebracht und für jedes der Waisenkinder ein kleines Geschenk organisiert. Als ich ihm helfen wollte, die Geschenke einzupacken, bestand er darauf, dies alles selbst zu machen. Er begleitete mich sogar aufs Klo, als ich Groß musste, um sicherzugehen, dass meine Scheiße diesmal auch wirklich im Lokus landete. Immerhin war es eine Ferguson. - Pardon, jetzt ist mir doch noch wieder ein Fäkalwort rausgerutscht. Aber insgesamt, denke ich, haben wir, Alfons und ich, uns diesmal richtig ins Zeug gelegt. Jedenfalls sahen wir viele kleine Waisenkinderaugen, die vor Freude glänzten.




22.12.13

Dirt besorgt Weihnachtsgeschenke #2 - Diesmal für seine Oma

Meine Oma ist ein Mensch, den man mit Semino Rossi glücklich machen kann. So wie eigentlich alle Omas und Opas. An dieser Stelle philosophiere ich immer, welche biochemischen Prozesse mit den Jahren im Hirn wohl stattfinden mögen, dass man an so einer hirnverbrannten Scheiße Gefallen finden kann. Ist dieses Schicksal unausweichlich? Werden wir als "Family Guy" guckende Rentner eines Tages tatsächlich irgendwann einmal nicht mehr cool sein? Und dieser Blog wirklich irgendwann mal out? Ein Mensch gibt mir Hoffnung, dass die Humordemenz nicht jeden treffen muss: Sieben Berge. Herzlichen Glückwunsch, der Goldene Alfons für den (einzigen) Leser des Jahres ist bereits zu Dir unterwegs!


21.12.13

Dirt besorgt Weihnachtsgeschenke #1

Alfons wird es nicht gefallen, dass ich zunehmend Clips unserer Systemmedien poste, die nicht rechnen können und uns mit ihren Rundfunkbeiträgen schröpfen. Ich find's nicht so schlimm, solange sie davon Fußballübertragungen einkaufen. Was Alfons allerdings davon hält, ist weitgehend bekannt. Er hasst Fußball wie ich Kondome. Und dann kommt jetzt auch noch was von Hans Werner Olm, und zwar völlig unironisch. Aber er gibt hier wirklich eine sehr schön vorgetragene Ode an den Mann zum besten. Darauf gestoßen bin ich, als mir beim Weihnachtsgeschenkeüberlegen in einem Anflug von Kreativität der Einfall kam, meine Eltern einfach zu 'nem Comedian zu schicken. Schließlich kann ich ihnen ja nicht jedes Jahr in einen Karton kacken, wie ich das sonst zu Weihnachten immer so pflege.




Letztendlich stellte sich heraus, dass meine Alten an dem Termin keine Zeit hätten. Also habe ich sie jetzt zu Mario Barth geschickt.

19.12.13

Fashion or Porn?


Try it. Ich hab' bisher zu meiner Schande noch nicht viele Level erreicht. Ich bin gespannt, ob Alfons als Gaming-Experte das durchzuspielen schafft.

9.12.13

In anderer Sache

Von: "Referat fuer Hochschulpolitik RefRat HU Berlin" <hopo@refrat.hu-berlin.de>
Datum: 09.12.2013 13:56
Betreff: [hu-an-studis] PM: HU Berlin entfernt Portrait von Antirassistin und ehrt stattdessen NSDAP-Mitglied Adolf Butenandt
An: <hu-an-studis@lists.hu-berlin.de>

09.12.2013
Pressemitteilung des Referats für Hochschulpolitik im Referent_innenRat
der HU Berlin
Kontakt: hopo@refrat.hu-berlin.de
Telefon: (030) 2093-46662
Kontaktpersonen: Elisa Weidenhammer, Enno Hinz



HU Berlin entfernt Portrait von Antirassistin und ehrt stattdessen
NSDAP-Mitglied Adolf Butenandt


Am Morgen des 05.12.2013 tauchte im Internet und per Mail an Strukturen
der Verfassten Studierendenschaft ein Bekenner_innenschreiben einer Gruppe
namens "Wissen im Widerstand" auf, die sich dazu bekannte "einen Nazi im
Hauptgebäude der Humboldt Universität Berlin überwältigt und entführt" zu
haben. [1]

Gemeint ist Adolf Butenandt, dessen Portrait im Hauptgebäude aus der Reihe
der Nobelpreisträger_innen entwendet wurde. Stattdessen tauchte an der
Stelle ein Portrait der Refugee-Aktivistin Napuli Paul Langa auf.
Die Gruppe wolle damit darauf aufmerksam machen, "dass im Hauptgebäude der
HU nationalsozialistische Nobelpreisträger in einer patriarchalen
Ahnengalerie von "Wissenschaftsvätern" geehrt werden," heißt es in dem
Schreiben.
Adolf Butenandt war Mitglied der NSDAP, forschte zum Beispiel an der
Luftwaffenversuchsstation in Rechlin und arbeitete eng mit NS-Forschern
wie Günther Hillmann und Otmar Freiherr von Verschuer zusammen, deren
Arbeit auch Experimente an KZ-Gefangenen in Auschwitz involvierte.

"Dass in der HU zahlreiche Nazis und Kolonialrassisten mit Portraits
geehrt werden und die kolonialen Forschungsreisen von Alexander von
Humboldt als Inbegriff von Wissenschaft und Neugier verherrlicht werden,
zeigt die tiefe Verwurzelung von Kolonialrassismus in der weißen_deutschen
Wissenschaft" heißt es im Bekenner_innenschreiben, und weiter: "Um die
Kontinuität der rassistischen Ehrungen zu durchbrechen, haben wir diesen
freigewordenen symbolischen Raum einer Person gewidmet, die Widerstand
gegen bestehende Machtverhältnisse leistet."
Für die "Freilassung" Butenandts fordern sie unter anderem, dass die HU
ihre Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz beendet,
welche zahlreiche zu Kolonialzeiten geraubte Gegenstände besitzt und
teilweise ausstellt. Die HU plant gemeinsam mit der Stiftung die
Ausstellung "Humboldtforum" in der Rekonstruktion des Berliner
Stadtschlosses.
Außerdem fordert die Gruppe "unbefristete Bereitstellung von Ressourcen
zur umfassenden Aufarbeitung der Kolonial- und NS-Vergangenheit der HU",
"Keine Ehrung von NS- und Kolonialverbrecher_innen", "Umsetzen eines
umfangreichen Konzeptes gegen Rassismus", sofortigen Ausstieg aus
UniAssist, die "Umbenennung der Universität" sowie die Abschaffung von
Zugangsbeschränkungen, Präsidium, Studienverlaufsplänen und Bewertungen.
Auch solle die Uni "ihren Einfluss geltend machen und auf den Berliner
Senat, allen voran Henkel, einwirken, um die Räumung der von Refugees
besetzten Schule und  des Protestcamps am Oranienplatz zu verhindern".

Für einige der Forderungen setzen sich auch Studierendenvertreter_innen
schon lange ein, ein Beispiel ist der Ausstieg der HU aus dem Verein
UniAssist.
"UniAssist ist ein Verein, bei dem sich Menschen mit nicht-deutscher
Hochschulzugangsberechtigung kostenpflichtig bewerben müssen. Das ist
rassistisch, außerdem ist der Preis für Bewerbungen je nach
Staatsbürgerschaft unterschiedlich: Menschen mit deutscher
Staatsbürgerschaft zahlen an der HU nichts, egal, wo sie ihren Abschluss
gemacht haben, Menschen mit EU-Staatsbürgerschaft 43 Euro und alle anderen
68 - für eine einzige Bewerbung! Und aufgrund der hohen Zugangshürden
müssen sich Bewerber_innen im Normalfall an zahlreichen Unis bewerben.
Hinzu kommt, dass der Verein unzuverlässig arbeitet und kaum ansprechbar
ist. Die HU muss austreten und Stellen schaffen, um sich fortan selbst
diesen Bewerbungen zu widmen," sagte dazu João Fidalgo, studentischer
Vertreter im Akademischen Senat.

Noch im Laufe des Freitags wurde das Portrait von Napuli Paul Langa
seitens der HU entfernt und stattdessen ein Schild an die Wand geklebt:
"Das Portrait von Adolf Butenandt ist durch Unbekannte gewaltsam entfernt
worden und wird in Kürze hier wieder zu sehen sein."

Elisa Weidenhammer, Referentin für Hochschulpolitik im Referent_innenRat
der HU: "Dass das Portrait von Butenandt überhaupt an der Wand hing, ist
schon schlimm genug - dass die HU es nun offenbar erneut aufhängen möchte,
zeigt, dass rassistische Zustände an der HU Normalzustand und Kritik daran
dem Präsidium anscheinend vollkommen egal sind. Anders kann ich mir nicht
erklären, wie die Uni es fertig bringen kann, das Portrait einer
Antirassistin abzuhängen und durch das eines Nazis zu ersetzen.
Aufarbeitung der eigenen Geschichte sieht anders aus."

"Dass der Sprecher der HU die Aktion im Tagesspiegel auf Diebstahl
reduziert, ohne auf die Kritik der Entführer_innen einzugehen, ist
bemerkenswert ignorant" fügt Enno Hinz hinzu, ebenfalls Referent für
Hochschulpolitik, "gerade auch weil in dem Bekenner_innenschreiben
thematisiert wird, wie Butenandt zahlreiche Täter vor der Entnazifizierung
schützte, indem er argumentierte, dass Wissenschaft per se unpolitisch
sei. Ob er nun ein erfolgreicher Chemiker war oder nicht; das Portrait
eines Nazis hat in der Uni nichts zu suchen. Die Universitätsleitung täte
gut daran, die Fotografie von Napuli Paul Langa umgehend wieder
aufzuhängen und alle anderen Nazi-Portraits zu entfernen. Der HU-Präsident
Olbertz hat jetzt Gelegenheit, eine antifaschistische Haltung unter Beweis
zu stellen."

Das Referat für Hochschulpolitk fordert das Präsidium der HU auf, zu
seinem Verhalten und den Forderungen des Bekenner_innenschreibens Stellung
zu nehmen.

[1] Bekenner_innenschreiben: https://linksunten.indymedia.org/node/100883

Home of the Weird fordert: keine Verhandlungen mit Terroristen (siehe Air Force One)!
Wenn das Bild nicht zurückgegeben wird, soll der Platz aus Protest mit einem Portrait von Adolf Hitler gefüllt werden!

1.12.13

Wir wünschen einen frohen 1. Advent

Ich habe gerade nach einem acting reel von Paul Walker gesucht...und keins gefunden. Hätte ich eigentlich vorher wissen müssen. Stattdessen gibts tanzende Affen:

16.11.13

Das Leben ist wie eine Schachteln Triangeln

Nach dem Aus von "Roche & Böhmermann" macht Böhmermann alleine weiter. Drei Sendungen vom "Neo Magazin" gab es bisher. Und abgesehen von 15% abgestandenen und angestrengten Gags ist vieles doch schlicht und ergreifend ziemlich genial. Mein Liebling William Cohn ist auch wieder an Bord. Alles produziert natürlich abermals von der Bild- und Tonfabrik.

In der dritten Folge war Starviolinist David Garrett zu Gast und stellte seinen neuen Film vor: "Der Teufelsgeiger". Auch jan Böhmerman drehte mit Lars aus Trier einen Musikfilm (inkl. Jenny Elvers-"DAS!"-Gedächtnisschmuck):



15.11.13

Brian Fantana nicht undercover

Unser bester Mann ist natürlich viel zu bescheiden, um hier schamlos Werbung für sich zu machen. Dabei war er neben seinen Undercover-Aktivitäten all die Jahre auch fleißig wieder am Drehen und kommt demnächst wieder in unsere Kinos. Brian, ich hoffe für Dich, dass Du da keinen Scheiß verzapft hast!


4.11.13

Die Lehrmeister unserer Töchter und Söhne

Habe mich gerade prächtig auf dem Klo amüsiert. Nein, ausnahmsweise nicht mit mir selber. Ich las eine Lektüre.

Im aktuellen UniSpiegel steht:

Langzeitstudentin Marina Kavelj, 32, hat drei verschiedene Studiengänge ausprobiert. Jetzt steht sie endlich kurz vor dem Abschluss. Ihr Tipp nach 13 Jahren an der Hochschule: nicht so verbissen sein.
UniSPIEGEL: Glückwunsch, Frau Kavelj, nun haben Sie es fast geschafft.
Kavelj: Ja, danke. Dass ich bald einen Studienabschluss habe, kann ich selbst kaum glauben.
[...]
UniSPIEGEL: Mit 28 Jahren haben Sie sich entschlossen, Lehramt zu studieren. Die richtige Entscheidung?
Kavelj: Absolut. Ich habe zu meinen alten Fächern, also Englisch und Geschichte, noch Deutsch dazugenommen und bin jetzt glücklich. Für mein Ziel habe ich einige Umwege gemacht, aber auch viele Einsichten gewonnen.
UniSPIEGEL: Etwa, dass Sie Hausarbeiten nicht immer in der Nacht vor der Abgabe schreiben sollten?
Kavelj: Ich kann nicht anders. Ich habe es wirklich versucht. Gestern musste ich meine Abschlussarbeit abgeben. Drei Monate waren dafür vorgesehen, geschrieben habe ich sie nur in einem Bruchteil der Zeit. Ich habe mich damit abgefunden.
[...]
UniSPIEGEL: Wenn Sie bald Lehrerin sind, dann haben Sie sicher viel Verständnis für Schüler, die etwas länger brauchen?
Kavelj: Ehrlich gesagt bin ich da ziemlich streng.
UniSPIEGEL: Bitte?
Kavelj: Sie haben recht, vielleicht sollte ich durch meine Erfahrung auch bei meinen Schülern zukünftig etwas verständnisvoller und nachsichtiger sein.


24.10.13

Brians Lebenshilfe #01

Aloha!

Wenn man wie ich nonstop undercover durch die Welt jettet, lernt man zwangsläufig Menschen kennen, is' einfach so.

Und diese Menschen besitzen vielfältige, einzigartige Talente. Man muss sich das ein bisschen wie die X-Men vorstellen.

Und wer wäre ich, wenn ich euch diese wundersamen Gaben vorenthalten würde, die bestens dazu geeignet sind, jedermann/frau/hunds Leben erträglicher und bunter, schlicht; einfacher zu gestalten?

 Tipp Nummer Eins kommt von Ercan, mit dem ich letzte Woche noch im Marianengraben schnorcheln war. Er hat einen Move drauf, bei dessen Anwendung ihr künftig keine Ausreden mehr braucht. Just walk the Line.

27.9.13

Neues von Brian Fantana

Lange haben wir nichts mehr von Brian Fantana gehört, uns schon Sorgen gemacht. Nun hat er uns dieses Video zugespielt. Sein Kampf gegen die kolumbianische Drogenmafia:




17.9.13

Aber Vorsicht! It's cool, man!

In den letzten Wochen konnte man vielleicht den Eindruck gewinnen, wir würden unseren politischen Bildungsauftrag zwar erfüllen, aber dabei Befangenheit an den Tag legen, indem wir das Scheinwerferlicht vor allem auf die kleineren Oppositionsparteien wie die Partei, die Piraten, die Alternative für Deutschland, die NPD oder gar die Linke warfen. Für letztere kloppten wir sogar unser ganzes Budget in unsere FX-Abteilung, damit sie uns eine originalgetreue Kopie des diesjährigen Wahlzettels anfertigte, die Alfons in seinem neuen Hollywood-Meisterstück dazu benutzte, den Lesern zu suggerieren, er würde tatsächlich auf die Leser hören, die Linke wählen und damit Lafontaines Olle in den Bundestag hieven wollen. Die etablierten Parteien sind in den letzten Wochen jedoch viel zu kurz gekommen. Hier daher ein Beitrag des CDU-Nachwuchses:


15.9.13

Wählt Alfons!

 Na, erkennt Ihr diese Plauze?



EDIT: Alfons hat seinen Wahlkreis (das RAW-Gelände in Berlin) souverän gewonnen und sich wie ein Schneekönig gefreut!


12.9.13

Kokowääh 2

"Tust Du Dir das freiwillig an?" wurde ich gestern gefragt. Ja. Weil ich mich gerne mit schlechten Filmen selbst foltere. Der erste Teil war schon biederes Spießer-Kalauer-Kino der allerschlimmsten Sorte - aber erfolgreich, weil Deutschland nun mal biederes Spießer-Kalauer-Kino mag. "Das findste erst gut, wenn Du selber Kinder hast" - wurde mir der Film damals verteidigt. Warum, weil ich dann automatisch dümmer werde?
Teil 2 kam nun beim Publikum überhaupt nicht an. Dabei ist er genauso biederes Spießer-Kalauer-Kino. Aber vermutlich wußte das Volk mit der Meta-Ebene nichts anzufangen, denn Kokowääh 2 schaut sich wie eine Rechtfertigung/Entschuldigung Schweigers vor seinen Kritikern. Er versucht also, mir zu erklären, warum er solche schlechten Filme macht, natürlich typisch in schweigerplatt.
Schweighöfer spielt sich selbst, und wird dem Til für seinen Film aufgedrückt, weil er Geld bringt. Til findet den zwar Scheiße, kann sich aber eher mit ihm abfinden als mit dem Regisseur - einem österreichischen Dogma-Star, der einen Film über eine Häutung gedreht hat, und Groupies fürs Anhimmeln bezahlen muß. Die Quint-Essenz ist also, daß Til zwar nie einen Oscar oder eine Goldene Palme gewinnen wird, aber er wenigstens auf der Straße erkannt wird und scheinbar beliebt ist. Das wirkt aber nur trotzig - die Vermutung, daß er es gerne andersherum hätte, kommt nicht von ungefähr. Aber mehr Talent und mehr Hirn bekommt man leider nicht geschenkt.
Und deswegen geht es genauso doof weiter: Dieser Regisseur schreibt also das Drehbuch um, und der Held erschießt sich am Ende. Aber Tils Filme sollen unterhalten und Filme ohne Happy End sind schlechte Filme. Deswegen haben sie meist auch unter 20.000 Zuschauer.
Til mäandert sich also immer tiefer durch sein beschissenes Drehbuch, und wenn am Ende alle wieder vereint sind, Schweighöfer mit neuer Freundin plötzlich kein Idiotenarschloch mehr ist, seine Tochter gelernt hat, daß man mit netten Jungs besser fährt als mit Arschlöchern und der Ösi-Regisseur plötzlich meint, daß Happy Ends doch gut sind, und daß sie es so machen, wie Til es will, dann kommt die Botschaft, daß Filme gefälligst wie Märchen zu sein haben. Jeder Topf seinen Deckel und alle glücklich.
So versucht uns Til also für zwei Stunden in die Welt der Märchen zu entführen, aber wenn der Film zu Ende ist, wissen wir trotzdem: Schweighöfer ist ein Idiotenarschloch, Frauen lernen nie, daß Arschlöcher nicht die beste Wahl sind und der Ösi-Regisseur hat Recht. Wenn Schweiger sich am Ende des Films kommentarlos erschossen hätte, wäre er besser geworden. Aber nicht viel.
Das verhindern die schlechten Spießer-Kalauer. Innerhalb der ersten Stunde wird immer rumgenörgelt, daß in der Dusche das Licht kaputt ist, und tatsächlich geht man dann in einen Lampenladen, und fragt die Verkäuferin 10mal ohne begleitende Worte nach "Duschlampe".

31.8.13

Dirt Alfons als Diktator

Talent: Fantastisch
Deine Amtszeit: 59 Jahre
Führungsstil: technokratisch
Ideologie: Spießbürgerlich
So verlief Deine Diktatur:
Eine starke und lange Amtszeit hast Du hinter Dir. Und Du hast Deutschland wieder Anstand und Moral zurückgebracht! All jene, die nicht Deine Ansicht von Demokratie und Meinungsfreiheit teilten, landeten ruckzuck in Arbeitskolonnen. Am Ende Deiner Amtszeit hast Du Dich in Deinen Schrebergarten zurückgezogen und züchtest Tulpen.
Job-Alternativen: Versicherungsmathematiker, PayPal-Betrüger


Talent:Fantastisch
Deine Amtszeit:21 Jahre
Führungsstil:Tyrannisch
Ideologie:Faschistoid
So verlief Deine Diktatur:

Viktor Orbán wäre stolz auf Dich! Du hast der deutschen Nation wieder zu Stolz verholfen. So lächerliche Dinge wie diese Weltkriege, ach – Du hast es ja aus den Geschichtsbüchern gestrichen. Deine Herrschaft war solide und lang, der linke Pöbel hatte nichts zu melden. Am Ende hast Du die Macht an den Verteidigungsminister abgegeben und genießt den Lebensabend auf Deinem Landsitz im schönen Ostpreußen.
Job-Alternativen:Mafiaboss, Söldner

http://www.diktatorcheck.de/test/

Siebens Missverständnis

Dass wir hier unpolitisch seien, ist ein Missverständnis, Sieben. Ausnahmsweise liegste mal falsch. Voll daneben. Ich habe nämlich auch mal in den Annalen gewühlt, das Kellerarchiv durchkramt. Da bin ich auf so manche schöne Erinnerung gestoßen.

21.8.13

"Da gibt gerade son Film im Kino 'Ich, einfach unverbesserlich 2' - gibts da auch n ersten Teil?" -
"Ja..." -
"Und wie heißt der?" -
"'Ich, einfach unverbesserlich 1'..." -
"In echt?" -
"..."

20.8.13

Mehr Filme

Pain and Gain
Oh mein fickender Gott! Michael Bay kehrt nach 10 Jahren zum Ultrazynismus zurück und läßt eine Bande von Idioten Menschen entführen. Ultrazynismus, weil Bay aus einem grausamen Verbrechen eine Komödie inszeniert und den Zuschauer bei jeder Gelegenheit daran erinnert, daß es sich hierbei um wirkliche Ereignisse handelt. Seinen Höhepunkt findet diese Taktik in einer Szene, in der The Rock zuvor abgehackte Hände bei strahlendem Sonnenschein auf dem Grill röstet (um Fingerabdrücke zu entfernen) und dabei freundlich lächelnd einer Passantin zuwinkt, während im unteren Bildrand "This is still a real story" blinkt. Ich habe gelacht.
Leider ist der Film trotzdem nicht gut, denn wegen seines Prädikates "voll echt", ist er auf 130 Minuten Lauflänge ein wenig sehr dröge. Denn reale Menschen machen nicht immer interessante Sachen, und nach 30 Minuten geht den Pumpern auch schon die Luft aus. Und ehrlich mal: Wenn man über dumme Bodybuilder lachen will, braucht man eigentlich keinen Film.

Olympus Has Fallen
Leider nicht ganz so reaktionär wie Taken, aber genauso bekloppter Edeltrash. Nachdem die Nordkoreaner das Weiße Haus stürmen und den Präsidenten als Geisel nehmen, kann nur Gerard Butler helfen, der in Ungnade gefallen ist, nachdem er die First Lady hat abnippeln lassen. Leider ist er kein abgeranzter Penner - das war den Autoren dann wohl doch ein wenig zu viel. Mit einem enormen Bodycount hat Fuqua gut vorgelegt - mal sehen was Emmerich draus macht. Ich bin trotzdem zuversichtlich, denn was patriotischen Pathos angeht, macht den Deutschen in Hollywood keiner was vor.

A Good Day to Die Hard
John McClane fährt in die Russerei, weil Junior wen umgenietet hat. Weil der Taxifahrer ihn dann mit schlecht gesungenen Sinatra-Songs quält, muß er die Fahrt nicht bezahlen. Der erste und einzige nette Russe, den McClane im ganzen Film trifft; denn danach fährt er selbst Auto. Youtube mein Arsch! Und weil es nicht reicht, Moskau in Schutt und Asche zu legen, gehts danach weiter nach Tschernobyl - das kann nicht einmal McClane kaputter bekommen als es ist. Dann muß Sebastian Koch eben reichen.
Es ist schon schwer, sich als 4. Fortsetzung mit dem besten Actioner aller Zeiten messen zu müssen, aber das ist Teil 2-4 auch nie gelungen, also druff jeschissen. Teil 5 ist mit 98 Minuten knapp 30 Minuten kürzer als alle anderen Teile, und das ist auch gut so. Warum Zeit mit Handlung verschwenden (da haben die Vorgänger das Rad immerhin auch nie neu erfunden), wenn man stattdessen Autos und Straßen- oder gesichtslose Bösewichter kaputtmachen kann? Der Film beschleunigt nach 15 Minuten von 30 auf 200, und fährt dann 75 Minuten auf der Überholspur, sodaß man nie in Versuchung kommen kann, sich über die nicht vorhandene Handlung zu ärgern. Das hat Moore sich wohl bei Paul "Resident Evil 1-14" Anderson abgeschaut. Das mag für Die Hard schwach sein - für einen 08/15 Actionfilm isses aber immer noch okay. Besser als DTV Bruce Willis.

Cloud Atlas
Kollaboration der kreativsten Köpfe der Welt: bei den Wachowskis gibts wieder ordentlich Rambazamba mit PuffPengKnall, während Tykwer die ruhige Schiene fährt; interessant, daß alle Darsteller mindestens 321 verschiedene Rollen spielen - daran lächerlich sind die beschissenen Masken und die schlechten Dialekte. Platz 1: Tom Hanks als schmieriger Schotte.
Ich kann verstehen, daß man den Film sehr schlecht finden kann, Er ist es nämlich, und es gibt einfach zu viele von besseren weltbekannten Autoren geklaute Handlungsstränge, die man versucht, per Holzhammer in einen Gesamtkontext zu bringen. Als würde man 3 Stunden in in einem Schulbuch verschiedene Textauszüge lesen. "Fibel - Der Film" oder "Reader's Digest - der Film" wären dann auch vielleicht bessere Titel für den Film gewesen.
Aber: bei den Wachowskis gibts wieder ordentlich Rambazamba mit PuffPengKnall, während Tykwer die ruhige Schiene fährt; wenn er so weitermacht, muß ich wohl doch irgendwann anerkennen, daß er so etwas wie ein Regisseur ist. Der Film ist spannend, lustig, kitschig, er macht Spaß - auch wenn man vermutlich jede einzelne Szene in der Luft zerreißen könnte...

Maniac
Das Original fand ich damals Scheiße, deswegen war ich gerade um so mehr überrascht. Das Remake besticht durch Ruhe, geilen Soundtrack und schöne Kamera; der Sleaze des Originals geht dadurch verloren und der Film wirkt poetisch.
Nicht ganz so romantisch wie Punch-Drunk Love oder Drive, aber meine Augen waren am Ende trotzdem leicht feucht. Sehr schön geworden.

Jack Reacher
Ruhiger und streckenweise mörderspannend inszenierter Thriller von Christopher McQuarrie, der durch einen megacoolen und ständig kalauernden Tom Cruise ein wenig an Bruce Willis in The Last Boy Scout erinnert. Der Grat zwischen überzogener- und unfreiwilliger Komik ist schmal und wird öfter überschritten, aber das sorgt zumindest dafür, daß es auf 130 Minuten keinen Leerlauf gibt. Das absolute Sahnehäubchen dabei ist Werner Herzog als Bösewicht der haarsträubend blöden Geschichte, der die Rolle so ruhig und gelassen spielt, wie man ihn immer kennt - großartig.
"I was in prison in Syberia. I spent my first winter wearing a dead man's coat. A hole in one pocket. I chewed these fingers off before the frostbite could turn to gangrene."

Prometheus
Meeh - Scott kopiert Scott, aber schlecht.

Dredd
Am Anfang gehen 2 Leute in ein riesiges Haus mit vielen Bösewichtern, und am Ende kommen 2 Leute wieder raus aus einem riesigen Haus mit vielen toten Bösewichtern. Kompromißlose schnörkellose Action mit viel Gore und einer Prise trockenem Humor. Die amerikanische Antwort auf den indonesischen Überraschungserfolg "Serbuan maut" - nur in 3D und in gut.


4 Fäuste gegen Rio
Konnte dem Film nie was abgewinnen, hab mich aber von den guten Screenshots überrumpeln lassen.
Film ist sogar noch schlechter als ich dachte - nach knapp 10 Jahren Dauerfeuer ist bei Brandt und Spencer/Hill/Barboni einfach die Luft raus.

2 außer Rand und Band
Einer der Filme, die ich inner Dauerschleife sehen könnte - da sitzt einfach jeder Gag. Höhepunkt: Das Abendessen, bei dem eine Flasche Whiskey nach der anderen auf Ex aus Weingläsern gesoffen wird.
"Die ersten 20 Liter gehen so rein, dann muß ich mal kurz aufstossen."

Zwei Bärenstarke Typen
Nach DRudLHDT einer der ersten Spencer/Hill Filme, die ich je gesehen habe. Hat mich mit 6 oder 7 natürlich vor allem aufgrund der Bond-Persiflage geflasht, und genau das reißts auch heute noch, weil die Synchro nicht so viel bietet wie bei den anderen Titeln. Trotzdem geiler Film mit super Soundtrack.
"Die Ärzte sagen, es wäre einfacher, geschnetzelte Leber in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen."

19.8.13

Was geht nur in den Menschen vor?

"Ich suche den Film mit dem schwarzen und dem weißen Mädchen?"









"Na kennste den etwa nicht? Der mit der Sklaverei. Ist auch relativ neu!"










"Na wo habt Ihr denn diese Filme stehen?"

"Tut mir leid. Wir haben hier keine Negersklaven-Rubrik."











Sie suchte übrigens diesen Film

9.8.13

Quickies

Upside Down
Unglaublich doofer Mist; da wird eine Welt konstruiert, die nur dafür da ist, dem Helden auf dem Weg zur feuchten Muschi Steine in den Weg zu legen, um am Ende fürs Happy End bar jeder Logik alles über den Haufen zu werfen und mit "es soll wohl so sein" zu erklären.

The Purge
Wo wir gerade bei unglaublich doofem Mist sind: wer sich gerne 90 Minuten über Vollidioten aufregt, die sich in überkonstruierten Situationen so verhalten, wie es das Drehbuch verlangt, weil der Film sonst nach 10 Minuten vorbei wäre, ist hier komplett richtig. Scheiß darauf, daß ständig behauptet wird, das System, jedes Jahr einen Freifahrtschein für Mord auszugeben, funktioniert, ohne es zu hinterfragen oder gar zu belegen. Wer hat denen ins Gehirn geschissen?

Pacific Rim
Der lustigste Pathos sein Armageddon. Ernsthaft. Geh scheißn, Transformers.

Oblivion
Wenn die Quelle guter Science Fiction seit Jahren austrocknet, rücken mittelmäßige Filme an die Spitze. Besser als Moon, schlechter als Tron, trotz zahlreicher Genrezitate.

This is the End
Die Apokalypse mit den Apatow-Zöglingen. Ich habe gelacht - ist schließlich pubertärer Boing Boing Humor. Kenny Fuckin' Powers ist eh über jeden Zweifel erhaben, und wenn Jay Baruchel (mein momentan liebster guilty pleasure ist btw "She's out of my League") Rogen, Hill, Franco und Forrest Gump sagt, daß sie Arschlöcher sind, geht einem das Herz auf. Beim Abgang von Franco auch.

Schlussmacher
Man will es nicht wahr haben, aber es geht doch immer irgendwie noch schlechter als vorher. Gegen dieses strunzdoofe Reißbrett-Machwerk ist Keinohrhasen tatsächlich gut. Und Schweiger ein Regisseur. RIP Schweighöfer. Wirst mit Schiller und Klasse von 99 in Erinnerung bleiben.

Fazit: Ich schau zu viele schlechte Filme.

3.8.13

Oliver Kalkofe über Rajko B.

Bezugnehmend auf diesen pulitzerpreisverdächtugen Text von unserem besten Pferd im Stall, Rajko B., meint Oliver Kalkofe:
"Manchmal ja auch ganz erfrischend zu lesen,
wie Kritiker der Kritiker versuchen,
den Spaß zu sezieren...
Hier einer dem ‪#‎SchleFaZ‬ anscheinend nicht gefallen hat,
weil wir die Schlechtigkeit der Filme einfach nicht ernst genug nehmen.
Stimmt.
Und es das alles so schon vorher gab und die Idee quasi ein alter Hut ist.
Okay.
In Amerika wurden Filme auch schon mal von stilisierten Figuren angekündigt... hier in Deutschland kämen mir jedoch nicht gerade all zu viel ähnliche Formate in den Sinn.
Wahrscheinlich Alzheimer.
Egal:
wer sich vom mangelnden Respekt im Umgang mit der würdevollen filmischen Scheißigkeit nicht abschrecken lässt,
der sollte nachher dabei sein!
22 Uhr 15 - TELE 5 -
DER MANN MIT DER KUGELPEITSCHE aka
KNOCHENBRECHER IM WILDEN WESTEN!
Wie schon mehrfach bemerkt:
gar nicht mal so oberkacke, sondern fröhlich vermurkster Italo-Asia-Wester-Easter-Trash!
Denn es darf ja auch ruhig ein bisschen Spaß machen...
auch wenn man über doofe Filme natürlich nicht lachen sollte, das ist politisch nicht korrekt....

Hier übrigens mein Lieblingsausschnitt aus dem Artikel, Seite 2 -
den ich immer noch versuche in all seinen Facetten zu verstehen (ist aber auch sehr heiß heute...):

Rhetorische Ironie
Der Spaß an und mit diesen „schlechtesten Filmen aller Zeiten“ weicht letztlich einer reinen Belustigung über sie, bei der nicht die romantische, sondern rhetorische Ironie im Mittelpunkt steht. Bezeichnend ist, dass gerade durch diesen Verzicht einer Rezeption auf Augenhöhe (oder, wie beschrieben, mindestens einer vielfältigen) der eigentliche Happening-Charakter verloren geht. Einen anderen, sinnvolleren Zugang beschreibt Daniel Kulle in seinem lesenswerten Buch über Ed Wood, den „schlechtesten Regisseur aller Zeiten“: In der kultivierten Beschäftigung mit Trash drücke sich vor allem eine „Widerständigkeit gegenüber der Kanonisierung von Filmen“ aus, mit dem Unterschied, dass die Filme immer auch als Filme verstanden werden. Es also erst einmal nicht darum ginge, ihnen jede Wertigkeit selbstgerecht abzusprechen, sondern ihre Mängel, ihr Nicht-Funktionieren, ihr Scheitern als eine Ästhetik des Schlechten zu begreifen. Weil in ihnen „das Produktionsdispositiv seine Unsichtbarkeit“ verliere – sie also unser konditioniertes Empfinden, was ein guter und was ein schlechter Film sei, herausfordern. Von einer Herausforderung jedweder Art aber ist diese Sendereihe auf Tele 5 leider weit entfernt.

Okay, stimmt wahrscheinlich...
wir werden dieses Format noch mal arte anbieten,
um etwas ernsthafter an das Thema heranzugehen.
Vielleicht macht es ja auch SAT 1 mit Olli Pocher und Cindy aus Marzahn...

Wir sehen uns später!
Beim GELBEN!!!"
 Keine Ahnung, ob Nicht-Gesichtsbüchler das sehen können
 Unbedingt eine Lesung wert sind natürlich auch die Kommentare, in denen uns Rajko geehrt wird: 
 Nur nicht grämen. Das ist nur Mr. Vincent Vega, einer jener hippen Internetkritiker die "irgendwas mit Medien" studiert haben und gegen ihre eigene Durchschnittlichkeit ankämpfen indem sie prinzipiell "anti" sind.

21.5.13

Rajko B. spricht

http://www.br.de/puls/programm/puls-radio/spielwiese/interview-filmblogger-rajko-burchardt-100.html

Rajko B., viertes Mitglied von Home of the Weird, Star eines "Indiana Jones 4"-HotW-Audiokommentars und Dampfplauderer von Moviepilot gibt sich nun als Mensch. Im Interview verheimlicht Deutschlands bekanntester Entertainment-Blogger seine Mordgedanken gegenüber Hans Zimmer und betreibt Leichenfledderei an Kritikerpapst Roger Ebert.

6.5.13

Kopfschuß


Gefunden, weil der Fette von den beiden genauso lustig geladen jeden Sonntag in der Boxhagener Straße 106 einen Kurs zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen gibt.
Dieses Video geht knapp 14 Minuten.
Der Kurs geht 6 Stunden...

5.4.13

Who wants to fuck my girlfriend?

Ich dachte ja lange, mit Christian Ulmen geht nichts mehr. Aber seine Show hat sich so langsam zum TV-Highlight der Woche gemausert. Gestern lief die mittlerweile 8. Folge.


Ebert hat von sich selbst abgeraten


Heute machte eine traurige Nachricht die Runde: OFDb-Star-Kritiker Ebert ist von uns gegangen. Er hatte sich in seiner Wohnung erhängt. Die Polizei fand einen kurzen Abschiedsbrief, der uns exklusiv zugespielt wurde: "Über ein Jahrzehnt Zensur durch Moonshade. Ich kann nicht mehr." Die Staatsanwaltschaft hat bereits Ermittlungen gegen den langjährigen OFDb-Co-Admin und Latexfetischisten Moonshade eingeleitet.

In Gedenken an einen großen Kritiker:

Replicant (2001)
Ein Kurzkommentar von Ebert (Bewertung des Films: 1 / 10)
eingetragen am 12.02.2003 (zensiert von Moonshade, 27.06.2003)

„Nach diesem Film muss der Staatsanwalt voll durchgreifen. Denn hier wird der Videokunde durch seine Videothek und lumpige Filmemacher doppelt beschissen: man muss den Quarkstatisten Van Damme doppelt sehen, und wird auch noch mit einer billigen Terminator-Verarsche abgespeist.
Was ist an diesem Film strafrechtlich relevant?
- Van Damme und seine Replikant kloppen sich zusammen. Das ist Beschiss: Van Damme haut sich selbst in die Fresse und gibt das als Action aus. Was soll denn daran neu oder toll sein?
- Die Replikanten werden in einer Glaskammer herangezogen und genetisch manipuliert. Das ist so abgelutscht und peinlich, das jeder weiß: dieser Mist wurde ihm in der Videothek von pickligen Sonderschülern empfohlen, weil das Gesindel anteilig am ausgeliehenen Scheiss beteiligt wird.
- Dann ist da Van Damme’s Synchro: aus welchem Porno ist die hergeholt?
Fazit: der Film ist kriminell peinlich, und wahrscheinlich wird Van Damme bald bei den Chippendales strippen.“

10.3.13

Ode ans Dorf

Aus meiner Dorfvergangenheit habe ich ja noch nie einen Hehl gemacht. Aufm Dorf gibt's Mägde mit großen Titten. Und wenn man keine abkriegt, sucht man sich halt eine Kuh oder ein Pferd. Werke wie "2 Men 1 Horse" wären sonst nie entstanden. Grund genug, das Dorfleben einmal ironiefrei zu besingen:


8.3.13

Alles Gute zum Frauentag!



Von Frauen

"Die Quasi-Wertlosigkeit von Frauen sieht man besonders was Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft, Sport, Technik etc. angeht. Bis aufs Singen haben Frauen in der Geschichte der Menschheit fast nichts Nennenswertes geleistet. Aber auch im privaten Bereich sind Frauen fast nutzlos: Sie machen weder die Steuererklärungen, helfen kaum beim Reparieren, sind fast nie witzig, begeistern sich für fast nichts, und es gibt kaum einen Bereich, in dem Frauen mit ihrem Wissen einem Mann beistehen können. Frauen bieten Männern Sex/Jugendlichkeit/Schönheit an, und das ist fast alles, was Frauen als Verhandlungsbasis bei der Paarungsanbahnung offerieren.  [...] 


Was ist eine Hure?
Der Körper ist die Geschäftsgrundlage der Frauen, die Vagina ihr Kreditkartenschlitz. Eigentlich weiß jeder, was Huren sind. Huren sind Frauen, die Geld nehmen, damit man mit ihnen Sex haben darf.
"Ohne Geld kein Sex" ist die Devise aller Huren.
Dabei darf man Hurerei nicht nur auf professionelle Hurerei ("Prostitution") reduzieren. Also auf Frauen, die ihren Lebensunterhalt mit Hurerei bestreiten.
Schon eine Frau, die ins Kino eingeladen werden will oder der man das Essen bezahlt, bevor man Sex hat, ist eine Hure.


 Beispiele für Alltagshurerei sind:
  • eine Frau zum Essen einladen
  • Kinotickets kaufen
  • Schmuck kaufen
  • Blumen kaufen
  • jegliche Art von Geschenken, Zuwendungen, Naschwerken, "kleinen Aufmerksamkeiten"
  • jegliche Art von kleinen Hilfen und Gefälligkeiten ("Du, Peter? Weißt du eigentlich, wie man…")
  • kostenlos mit dem eigenen Auto die Frau irgendwohin mitnehmen
  • die Frau in der eigenen Wohnung übernachten lassen

Also überall, wo die Frau eigentlich Geld oder eigene Leistung investieren müsste, es aber nicht tut, weil sie einen "spendablen" Mann kennt, dem sie verbal oder non-verbal ("schöne Augen machen", "weiblicher Charme") erotische Zuwendung in Aussicht stellt. Überall dort ist die Frau eine Hure.


Alles, was den Mann Zeit kostet, führt auch zur Hurerei.
Jeder kennt das Sprichwort "Zeit ist Geld".
Deshalb sind auch solche Frauen Huren, bei denen man Zeit verschwenden muss, bevor man Sex haben kann.
Beispiele für solche eigentlich unnötigen Anbahnungsrituale sind:
  • erst einmal sich kennenlernen
  • erst einmal im Mondschein Händchen halten
  • erst beim zweiten Date Sex haben
  • erst ins Kino gehen
Nicht, dass wir falsch verstanden werden: Wenn man einen Kinofilm SOWIESO sehen wollte, ist das natürlich keine Zeitverschwendung. Aber wenn man ins Kino geht, um mehr Zeit mit der Frau zu verbringen (um Sex möglich oder wahrscheinlich zu machen) dann ist die Frau eine Hure.


Manche gehen sogar soweit, zu behaupten, dass das Kuscheln nach dem Sex auch eine Leistung des Mannes ist, die die Frau zur Hure macht (eine sogenannte "Kuschelcunt"), sowie das in den Arm nehmen, wenn die Frau weint (sogenannte "Heulhure"). Wir wissen nicht, ob wir so weit gehen würden, aber da ist schon was Wahres dran.


Was ist eine Schlampe?

Neulich in der Disco:
Er: "Hey, ich hab dich vorhin auf der Tanzfläche gesehen. Du tanzt echt cool!"
Sie: "Danke, das sind Spezialbewegungen, um Männer richtig heiß zu machen. Soll ich dir einen blasen?"
Er: "Gute Idee!"
Sie: "Lass uns auf die Frauentoilette gehen. Es macht mich heiß, wenn andere Frauen zuschauen!"
Er: "Nee, da müffelt es immer so komisch."
Sie: "Du hast recht! Dann auf zum Männerklo! Stehst du aufs Gulpen oder lieber auf geräuschloses Schlucken?"


DAS ist eine Schlampe.

Unkompliziert, geradeaus, Butter bei die Fische.
Es fließt weder Zeit noch Geld, sondern nur Körperflüssigkeit.

Jeder Mann weiß eigentlich, wie schnell man Sex mit Frauen hätte, wären Frauen so locker und bereit wie Männer. Mit anderen Worten:
Das weibliche Zieren und neckische Winden sind nichts anderes als FEILSCHmanöver, um den Preis der Hurerei durch künstliche Angebotsverknappung hochzutreiben.


Eine Konsequenz dieser Hurennatur der Frau ist übrigens, dass Frauen in jeglicher Unternehmung einen Teil der männlichen Kräfte automatisch abzweigen werden, um ihren angeborenen Hurereireflex zu befriedigen.


Das sieht man schön in der Politik: Kaum sind Frauen politisch aktiv, so wird ihre Aktivität vor allem darin bestehen:
  • nach irgendwelchen Sondermaßnahmen für Frauen zu rufen ("Hilfen für alleinerziehende Mütter")
  • oder nach Privilegien ("Vaginalquoten") zu schreien
  • oder irgendwelche Diskussionen anzustoßen, deren Ausgang schon feststeht, nämlich dass "Männer immer noch zu wenig Zeit, Sorge oder Geld investieren für das Wohlbefinden der Frauen"
Kurzum: Männer sollen (wie Freier) in der Zahlschuld sein.


Sind Männer, denen Frauen einen ausgeben, Stricher?
Was aber ist, wenn eine Frau einem Mann einen Drink spendiert, ihn zu sich nach Hause einlädt. Ist der Mann ein Hurer/Stricher?
Nein, denn ein Mann, der mit einer Frau Sex hat, macht alles durch seine sexuelle Leistung ("Knochenarbeit") wieder mehr als wett. Ein Mann wird also nicht eingeladen, sondern einem Mann leistet man Vorschuss.


 Wie männliches Verhalten aussähe, wenn Männer solche Huren wie Frauen wären
Die Hurereien von Frauen sind so alltäglich und so internalisiert, dass sie fast gar nicht mehr auffallen.
Wenn man aber einmal den umkehrten Fall betrachtet, erkennt man schnell wie gerne Frauen sich prostituieren.
  • Einem Mann an der Bar würden Frauen ein Bier ausgeben wollen
  • Reiche weibliche Millionärinnen würden sich um Männer scharen
  • Frauen würden Parties organisieren mit Musik und Snacks und Männer könnten zu jeder Party einfach so kostenlos zustoßen
  • Männer hätten freien Eintritt zu Discos, während Frauen zahlen müssten
  • Männer würden grundsätzlich immer von Frauen irgendwo hingefahren werden
  • Frauen würden auf Knien Männern die neuesten technischen Gadgets schenken
  • Männer würden Lieder singen mit Texten wie "So leicht bin ich nicht zu haben. Da musst du dich schon etwas mehr anstrengen, Kleine"
  • Bei Scheidungen würden vor allem Frauen verpflichtet werden, Männer bis zum Exzess zu alimentieren ("Erhöhte Erwerbsobliegenheit") oder Männern täglichen Sex zu offerieren, damit Männer auf die liebgewonennen Eheannehmlichkeiten nicht verzichten müssten
  • Bei Havarien und militärischen Zusammenstößen hieße es "Über 4000 Tote, darunter 74 Männer"
  • In Pornofilmen würden weibliche Darstellerinnen fast umsonst mitspielen
  • Politiker würden mehr finanzielle Unterstützung für "Männer in besonders schwierigen Lebenslagen" einfordern, natürlich vor allem finanziert von erwerbstätigen Frauen
  • Für mehr Männerrechte würden Frauen an der Front sterben
  • Frauen würden sich gleichzeitig für eine Fortsetzung weiblicher und für ein Verbot männlicher Beschneidung einsetzen
  • Politische Gefangene wären fast ausschließlich weiblich, während Männer die Früchte der von Frauen erkämpften Freiheiten genießen könnten
  • Die größten Reichtümer würden sich in den Händen männlicher Witwer akkumulieren, die ihre hartarbeitenden Frauen um Jahre überlebt haben
  • usw.

So sähe die Welt aus, wenn Männer gepämperte Huren wären.


Sind alle Frauen Huren?
Nein, einige Frauen sind keine Huren.
Es gibt LEGITIME Gründe, warum eine Frau es ablehnt, Sex zu haben:
  • die Frau hat schon einen HoB ("Husband or Boy-Friend")
  • die Frau hat weniger als 10 Minuten Zeit
  • die Frau hat eine Geschlechtskrankheit oder Hämorriden oder leidet an ätzendem Spontandurchfall
  • die Frau kommt gerade vom Zahnarzt und kann ihre Zunge noch nicht richtig bewegen
  • die Frau ist Mitglied einer religiösen Gruppe, die Schlampen mit der Todesstrafe bestraft

Was ist der Unterschied zwischen "Bitch" und "Slut"?
Den englischkundigen Leser mag auch der Unterschied zwischen "Slut" und "Bitch" interessieren, die beide im Deutschen als "Schlampe" übersetzt werden.
Der Unterschied ist nur hörbar für Menschen mit feinem Gespür für Nuancen.
Hier die kurze aber wunderschöne Definition: 'A slut sleeps with everyone. A bitch sleeps with everyone but you!'"