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21.11.13
23.3.12
Filme
The Vow
Ein Mädchen schafft es, sich aus den Klauen ihrer bösen Nazi-Familie zu befreien und in einer versifften Hippie-Kommune unterzukommen. Dann hat sie einen Autounfall und verliert ihr Gedächtnis. Ihre Erfahrungen als Künstlerin und die sexuelle Befreiung ist dahin, weil sie glaubt, immer noch eine zugeknöpfte Jura-Studentin zu sein.
Ihre Familie und ihr ehemaliger Verlobter finden das toll - ihr Ehemann nicht.
Es folgen 90 anstrengende Minuten in Gefühlskitsch vergrabenem Klassenkampf - das liberale von George Clooney angeführte Hollywood gegen das alte Amerika der Republikaner und Freimaurer.
Aber wenn man am Ende erfährt, daß das Mädel sich aufgrund einer Affäre ihres Vaters (wer kann es Sam Neill verdenken; Jessica Lange ist scheiße alt geworden) von ihrer Familie losgesagt hat, erkennt man, daß Politik in der Liebe egal ist, solange man den gleichen verlogenen Moralvorstellungen unterliegt.
Ein zu Tränen der Kotze rührendes Happy End versteht sich da wohl von selbst.
Goon
Endlich mal ein Eishockey-Film, der sich nur um den wichtigsten Aspekt des Eishockeys dreht: Kerle, die sich die Fresse blutig schlagen, bis das Licht ausgeht.
Das ist weder anspruchsvoll, noch besonders dramatisch, aber blutrünstig und zuweilen sehr komisch - wie ein schwerer Autounfall auf der anderen Straßenseite.
Scheiß auf die Mighty Ducks! Quack Quack.
Tower Heist
Wenn Brett Ratner seinen eigenen Ocean's Eleven dreht, bekommt er nicht Leute wie George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon oder Casey Affleck; er bekommt Ben Stiller, Eddie Murphy, Matthew Broderick und...Casey Affleck.
So wirkt Tower Heist dann auch über seine gesamte Lauflänge wie der mongolide Sabber-Cousin auf einer Familienfeier, den man samt Rollstuhl im Keller einsperrt, damit er dem Date nicht vor Augen führt, daß der Genpool nicht 100%ig rein ist.
Warrior
Strunzdoofes Familiendrama, bei dem es wenigstens richtig aufs Maul gibt.
Ordentlich.
Und viel.
Wie Bloodsport ohne VanDamme.
Also besser.
What a Man
Wenn Schweighöfer es dem Meister Schweiger nachmacht, und Regie, Produktion, Drehbuch und Hauptdarsteller in sich vereint, dann hat das was zu heißen.
Hauptsächlich, daß der Film mindestens ebenso scheiße ist wie Keinohrhasen, Zweiohrküken oder Kokowääh, aber wenigstens ist Schweighöfer so gnädig, seinem Film keine Überlänge zu spendieren.
Ist irgendwie schade; Schweiger konnte noch nie was, aber Schweighöfer war mal so etwas wie ein guter Schauspieler. Daß jetzt zugunsten von 08/15 RomCom-Crowd-Pleasern und Geld komplett über den Haufen zu werfen, zeigt einmal mehr, wie weit der Untergang schon vorangeschritten ist.
The Nines
Ryan Reynolds ist Gott, weiß es aber nicht, und wir müssen uns nun in 3 verschiedenen Episoden ansehen, wie er immer wieder mit Hope Davis und Melissa McCarthy streitet.
Klingt genauso schlecht, wie es ist.
Go
Einer der letzten Filme der 90er, der versuchte, Tarantino und Altman unter einen Hut zu bekommen; und da Liman zu der Zeit noch mit Energie und Enthusiasmus gearbeitet hat, gelingt ihm das sogar halbwegs.
Vielleicht liegt es aber auch an den gut gelaunten Jungdarstellern, daß der Film heute noch Spaß macht wie vor 13 Jahren im Kino; oder daran, daß der Film immer klein genug blieb, um ihn noch nicht totgesehen zu haben (Hallo, Pulp Fiction!).
Und "Tantra, Baby!" und "I'd like to order your most expensive bottle of champgne." befindet sich auch heute noch in meinem Sprachgebrauch.
Ein Mädchen schafft es, sich aus den Klauen ihrer bösen Nazi-Familie zu befreien und in einer versifften Hippie-Kommune unterzukommen. Dann hat sie einen Autounfall und verliert ihr Gedächtnis. Ihre Erfahrungen als Künstlerin und die sexuelle Befreiung ist dahin, weil sie glaubt, immer noch eine zugeknöpfte Jura-Studentin zu sein.
Ihre Familie und ihr ehemaliger Verlobter finden das toll - ihr Ehemann nicht.
Es folgen 90 anstrengende Minuten in Gefühlskitsch vergrabenem Klassenkampf - das liberale von George Clooney angeführte Hollywood gegen das alte Amerika der Republikaner und Freimaurer.
Aber wenn man am Ende erfährt, daß das Mädel sich aufgrund einer Affäre ihres Vaters (wer kann es Sam Neill verdenken; Jessica Lange ist scheiße alt geworden) von ihrer Familie losgesagt hat, erkennt man, daß Politik in der Liebe egal ist, solange man den gleichen verlogenen Moralvorstellungen unterliegt.
Ein zu Tränen der Kotze rührendes Happy End versteht sich da wohl von selbst.
Goon
Endlich mal ein Eishockey-Film, der sich nur um den wichtigsten Aspekt des Eishockeys dreht: Kerle, die sich die Fresse blutig schlagen, bis das Licht ausgeht.
Das ist weder anspruchsvoll, noch besonders dramatisch, aber blutrünstig und zuweilen sehr komisch - wie ein schwerer Autounfall auf der anderen Straßenseite.
Scheiß auf die Mighty Ducks! Quack Quack.
Tower Heist
Wenn Brett Ratner seinen eigenen Ocean's Eleven dreht, bekommt er nicht Leute wie George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon oder Casey Affleck; er bekommt Ben Stiller, Eddie Murphy, Matthew Broderick und...Casey Affleck.
So wirkt Tower Heist dann auch über seine gesamte Lauflänge wie der mongolide Sabber-Cousin auf einer Familienfeier, den man samt Rollstuhl im Keller einsperrt, damit er dem Date nicht vor Augen führt, daß der Genpool nicht 100%ig rein ist.
Warrior
Strunzdoofes Familiendrama, bei dem es wenigstens richtig aufs Maul gibt.
Ordentlich.
Und viel.
Wie Bloodsport ohne VanDamme.
Also besser.
What a Man
Wenn Schweighöfer es dem Meister Schweiger nachmacht, und Regie, Produktion, Drehbuch und Hauptdarsteller in sich vereint, dann hat das was zu heißen.
Hauptsächlich, daß der Film mindestens ebenso scheiße ist wie Keinohrhasen, Zweiohrküken oder Kokowääh, aber wenigstens ist Schweighöfer so gnädig, seinem Film keine Überlänge zu spendieren.
Ist irgendwie schade; Schweiger konnte noch nie was, aber Schweighöfer war mal so etwas wie ein guter Schauspieler. Daß jetzt zugunsten von 08/15 RomCom-Crowd-Pleasern und Geld komplett über den Haufen zu werfen, zeigt einmal mehr, wie weit der Untergang schon vorangeschritten ist.
The Nines
Ryan Reynolds ist Gott, weiß es aber nicht, und wir müssen uns nun in 3 verschiedenen Episoden ansehen, wie er immer wieder mit Hope Davis und Melissa McCarthy streitet.
Klingt genauso schlecht, wie es ist.
Go
Einer der letzten Filme der 90er, der versuchte, Tarantino und Altman unter einen Hut zu bekommen; und da Liman zu der Zeit noch mit Energie und Enthusiasmus gearbeitet hat, gelingt ihm das sogar halbwegs.
Vielleicht liegt es aber auch an den gut gelaunten Jungdarstellern, daß der Film heute noch Spaß macht wie vor 13 Jahren im Kino; oder daran, daß der Film immer klein genug blieb, um ihn noch nicht totgesehen zu haben (Hallo, Pulp Fiction!).
Und "Tantra, Baby!" und "I'd like to order your most expensive bottle of champgne." befindet sich auch heute noch in meinem Sprachgebrauch.
19.3.10
Romantic Comedies #9
John tritt spitz wie Nachbars Lumpi den Heimaturlaub an und trifft auf Mary Jane Rottencrotch; nach zwei unvergeßlichen Wochen gehts aber wieder zurück zur Einheit, und weil er ein Idiot ist, verlängert er seine Dienstzeit nach dem 11. September, um es den Kamelfickern so richtig zu geben, statt dem Blondchen mit den großen Kulleraugen. Es wird sich zwar ewige Treue geschworen, aber während er in der Wüste eine Tasse Anti-Latte-Tee nach der anderen trinkt, heiratet sie eben mal schnell E.T.s Freund. Der stirbt dann Jahre später an Krebs, was sie zum Anlaß nimmt, sich John wieder an den Hals zu schmeißen. Er geht dann aber. Um später wieder zu kommen. Ende.
Lasse Halström hat mit "The Cider House" Rules den schönsten Kitsch der letzten 20 Jahre verfilmt, so daß das alles am Anfang gar nicht so schlecht aussieht. Allerdings hat Irving dort noch aus seinem eigenen großartigen Buch ein noch besseres Drehbuch rausgekitzelt, was hier leider nicht möglich war, da Nicholas Sparks höchstens als der halb verschimmelte Essensrest zwischen den Zähnen von John Irving herhalten kann. Dementspechend bekommen wir mit "Dear John" 105 Minuten übelsten Kitsch von der Stange geliefert, der für harte Masochisten wie Euren Alfons aber immer noch halbwegs erträglich ist. Das liegt nicht zuletzt auch an den Ken und Barbie:
Channing Tatum, seit "Fighting" einer meiner Lieblingsschauspieler, sieht wieder 2 Stunden so gequält aus, als müßter er permanent kacken, während man Amanda Seyfried irgendwann nur noch erwürgen möchte, was vor allem daran liegt, daß sie den Part der blöden Fotze so versiert verkörpert, daß man jederzeit glaubt, sie wäre wirklich eine blöde Fotze. Und Filme die solch eine emotionale Reaktion erreichen, können nicht total schlecht sein, oder...?
Was dem Film leider das Genick bricht, ist das inkonsequente Ende: nachdem John sich vorher noch einen Funken Männlichkeit bewahrt hat, muß es schließlich doch zum Happy End kommen, in dem beide sich glücklich in den Armen liegen - da hätte ich den Film lieber mit dem richtigen Ende gesehen, in dem John mal eben am Haus des frisch gebackenen Ehepaares vorbeifährt:
PS: Nach dem Film wurden Fragebögen von Kinowelt verteilt; was erwartet Ihr Euch davon? Schneidet Ihr den Film noch einmal um, wenn er schlecht abschneidet? Dann bitte die miserable Sexszene entfernen und mehr Kriech zeigen.
Danke.
3.7.09
Sneak 2.7.09
Typ stellt sich auf die Straße und verkauft irgend einen Scheiß, dann kommen ein paar Playaz, die ihn da weghaben wollen, und er gibt ihnen ein paar auffe Fresse. Terrence Howard sieht das und denkt sich, daß man mit dem Bengel Kohle machen kann. Er zeigt ihm ein New York jenseits der beschissen bunten Peter Pan Version, die man aus Sex & The City und Konsorten kennt - das New York der Underground Fights, bei denen einen kein Ruhm, dafür aber Reichtum erwartet...Ich habe nichts gegen Filme, in denen sich Kerle nonstop aufs Maul hauen, aber der Kerl am Steuer (ihn Regisseur zu nenen, wäre eine Beleidung für die Berufsbezichnung), mußte unbedingt ein halbgares Drama daraus machen und die Hauptrolle mit einem Stock besetzen, der zwar kämpfen kann, aber nicht einmal ansatzweise schauspielern. Wenn die Kämpfe dann zusammengerechnet keine 10 Minuten ausmachen, bleibt eine Menge Zeit für hilfloses Gestammel, PG-13 Sex und dummen Humor, verkörpert durch die böse Oma der Angebeteten (der Humor - nicht der Sex).
Man kann zu 100% davon ausgehen, daß Howard und Guzman bei der Mafia Schulden in Millionenhöhe hatten, durch die sie in dieses Geldwäscheprojekt gepreßt wurden - denn wer ernsthaft glaubt, daß dieser Drecksfilm Geld einspielt und je mehr als nur müde belächelt werden wird, der...wobei das aktuelle Einspielergebnis von Transformers 2 da was ganz anderes sagt...ach schaut doch was Ihr wollt, Ihr dämlichen Affen!
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