22.1.10

Tragische Liebesgeschichten #1

The Lovely Bones


Unerwiderte Liebe ist kein Zuckerschlecken, weswegen es nicht verwunderlich ist, daß George Harvey die hübsche Susie umbringen muß, um nach seiner Zurückweisung nicht das Gesicht zu verlieren. Die Eltern finden das jetzt nicht so toll, und die Susie auch überhaupt nicht; die schwebt jetzt nämlich da rum, wo Robin Williams sich 1998 auch schon verlaufen hat, und wartet darauf, daß sie ihren eigenen Tod akzeptieren kann.
Daß Jackson Kitsch wahnsinnig toll inszenieren kann, hat er ja schon bei King Kong gezeigt, allerdings war der Tod des Affen doch noch tränenrührender als der Abschied des Mädchens. Das könnte nun an der Gladiator Kornfeldparodie liegen, an technisch überholten digitalen Welten oder am ständig dämlichen Gesichtsausdruck von Marky Mark - wahrscheinlich aber erzeugt alles zusammen im Einklang diese Wirkung der unfreiwilligen Komik.
Wenn man aber darüber hinwegsieht, bekommt man einen pausbäckigen Stanley Tucci mit leichtem Hang zum Nuscheln und eine niedliche Hauptdarstellerin, die ihren Zenit als Masturbationsvorlage für unsere Leser aufgrund ihres Alters leider schon überschritten hat.
Auch hier gibt es selbstverständlich ein alternatives Ende, und zwar das der Romanvorlage, in der Harvey weiter Mädchen ermordet und damit davonkommt; ich weiß zwar nicht, was Alice Sebold im Kopf hatte, ich glaube aber, er hört dabei Eminence Front.
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1 Kommentar:

  1. Hör mal, das ist mein einziger Job hier. Er ist ermüdend, er ist hart, aber ich werde ihn machen, okay?

    *geräuschvolleinatmen*

    Eminence Front!

    Goil!





    Danke, vielen Dank.

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