29.9.11

Nachtrag

Liebe Arschlöcher,

Normalerweise lasse ich Texte für sich stehen und sollten sie nicht mehr aktuell sein, ist es mir scheißegal. Im Falle dieses Aufsatzes über Auschwitz, der von einer bewundernden Kritik in belangloses Geschwafel umschlägt, muß ich jedoch auch Stammleser, denen die Ausgangsversion, welche gestern zuerst veröffentlicht wurde...und hier verliere ich mich aufgrund meines fehlenden Abiturs in überlangen Sätzen. Was genau will ich eigentlich? Selbstgefälliges Egogewichse eines ADS-geschädigten Blogosphären-Hampelmanns? Die Überlegenheit den Hauptschulabschlusses gegen das Abitur darstellen? - Nein, sondern einfach nur darüber informieren, daß es wesentliche Ergänzungen gibt. Es ist für mich erstmalig der gescheiterte Versuch einer Zusammenführung eines Urtextes mit weiterem Yadda Yadda Yadda, die ich in diesem Falle innerhalb einer lebhaften Diskussion mit Alfons in Büro und Bett anbrachte.
Dieser war erstaunt über die in mir geweckten Emotionen, weshalb er meine angebrachten Andeutungen hinterfragte, woraufhin ich ihm erst einmal die Fresse polieren mußte, aber ich verrenne mich wieder im Nichts.
Es ist ein etwas experimentelles Feld für mich, neige ich doch in der Regel dazu, Anstoß zu einer Lesart zu geben, ohne auf für mich wesentliche Details einzugehen. Ich hege daher große Hoffnung in Euch, den Bogen nicht als überspannt zu sehen, sondern vielmehr eine möglicherweise gänzlich neue Sichtweise Uwe Bolls Œuvres zu entdecken:

Auschwitz - Uwe Boll gibt Gas
Uwe Boll zeigt uns, wie es wirklich war in Auschwitz. FOTZE! Zweimal Gaskammer. Mit den gleichen Darstellern, weil er sich nicht mehr leisten konnte, irgendwelche Nudisten, die sonst in New York für irgendeinen Yuppie-Künstler nackend auf der Straße rumrennen würden. ARSCHLOCH! Und dann auch noch mal 'ne Babypuppe im Krematorium durchgeröstet - und das war's mit den dokumentarspielfilmischen Szenen. Drumherum dann Interviews mit Redneck-Schülern von der Waldorfschule, die Uwe mit seinen Fragen, die er wie ein Mongo stellt, auch so behandelt. Und am Ende hat Uwe unter die Hauptschüler einen Gymnasiasten gesetzt, damit es aussieht, als wäre man nach seinem Film kein Dummbrot mehr. Die dann noch reingeschnittenen, echten KZ-Szenen hat eh jedes Schwein im Geschichtsunterricht gesehen, spätestens dann, als die Geschichtslehrerin einen am Wandertag in ein KZ samt Betroffenheitsdoku vor Ort geschliffen hat. Da drumherum wiederum textet uns Uwe im Loddar-Englisch und -Deutsch zu, warum der Film unbedingt sein musste und so. PENIS! Ich habe noch nie was von Filmemachern gehalten, die meinen, ihrem Publikum ihre eigenen Filme erklären zu müssen. Oder diesen Text...

Kommentare:

  1. Ey, das stimmt, was du schreibst. Andererseits weiß ich nicht, ob es wirklich nötig ist so viel drumherum zu reden. Es kommt halt immer auf die Perspektive an und Ausschwitz war nun echt der Hammer, also das KZ meine ich, nicht den Boll-Film, der is geil. Trotzdem kann man es nicht immer auf die sanfte bringen. Der Boll weiß schon was er macht, so oder so.

    Cooles Blog übrigens. Die Farbe is irgendwie schwul aber doof. Schreibt ihr auch Texte über den anderen Film?

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  2. Gute Kritik, Alfons. Wir sind auf einer Wellenlänge. Jetzt hoffe ich, dass Uwe sich bei uns meldet und zum Boxen herausfordert. Zu zweit könnten wir ihn vielleicht packen.

    @ Kroczinsky

    Vielen Dank! Dass die Farbe irgendwie schwul ist, war uns noch gar nicht aufgefallen. Darüber werden wir mal nachdenken.

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  3. @Lolly: Fick Dich doch selber!

    @Kromagnon: Man sieht, daß Du kein echter Kerl bist, der beim Bund war: das ist waschechtes panzerrosa.

    @Dirt: Zu zweit können wir alles packen.

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  4. Panzerrosa? Haben da nicht diese Cartwrights gewohnt? Jetzt kapier ich.

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  5. Schöne, feste, runde Titten.

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  6. Auf der Panzerrosa gab's nie Titten! Die waren doch alle schwul. Wobei ich mir nie sicher war, ob Hop Sing nicht doch eine Frau war.

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  7. Panzertruppe? Die polieren doch den ganzen Tag nur ihre Rohre, bis sie rosa glühen. Wie die Colts der Cartwrights.

    Btw. sollte man dort mal den international bekannten Regisseur Boll engagieren, um ein Werbespot für die Truppe zu drehen. Nach Abschaffung der Wehrpflicht könnte man damit gezielt helle Köpfe ansprechen.

    gez. Die Helden von der siebten Gebirgsjägerkompanie.

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  8. Ne Panzerpupe war vor AIDS grundsätzlich immer an Bord.

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