1.10.11

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Transformers 3

Immer wenn man denkt, er könnte nicht mehr tiefer sinken, setzt Michael Bay einen drauf und dreht einen Transformers Film, der noch beschissener als der vorige ist. Dabei war der Plan eigentlich gut: Man nehme den Vorgänger, schmeiße das letzte bißchen Handlung raus, und ersetze es durch Action kombiniert mit lustigem Ulk. Das kommt beim Publikum immer an. Genauso wie Überlänge. 155 Minuten sich auf die Fresse hauende Roboter gehen immer. Und um alle Wichsvorlagenträume zu bedienen, ist Megan Fox jetzt nicht mehr brünett, sondern blond. Und für Frauen gibts jetzt auch endlich einen Hingucker, denn wenn McDreamy als gelackter Fatzke LaBuff die Fresse poliert, bleibt keine Hose trocken - *schmacht*
Was also ging schief?
- Die amerikanische Flagge ist nicht so oft im Bild zu sehen, daß man beim Flaggensaufen ordentlich betrunken wird.
- Während sich Roboter 155 Minuten die Fresse polieren, muß immer noch LaBuff rumhampeln wie ein Epileptiker auf Strom.
- Señor Chang hat nur 5 Minuten Screentime, bevor er das Comedy-Zepter wieder an zwei niedlich-dämliche Roboter, abgibt von denen keiner mehr versucht, irgendein Bein zu vögeln - das heimliche Highlight des zweiten Teils.
- Josh Duhamel darf nur noch einmal sagen, wie ehrenvoll es ist, im Kampf gegen das Böse fürs Vaterland zu sterben. Wie soll die Armee denn ordentlich Zuwachs bekommen, wenn es nicht ständig wiederholt wird? Mit dem Gedächtnis eines Fans dürfte schließlich nicht so viel los sein...
- Die guten Roboter sind immer noch nicht weiß, die bösen immer noch nicht schwarz - wie soll man da denn den Überblick behalten?
- LaBuff bekommt zu wenig aufs Maul. Da hat Dempsey schon die Chance, ihm ordentlich die Scheiße aus dem Leib zu prügeln, entscheidet sich stattdessen aber lieber dazu, nach nur ein paar Schlägen von einer großen Batterie geröstet zu werden.
- Bay ist ein Idiot. Gebt Krekel 100 Millionen Dollar und die Schauspieler, und der macht das besser. Noch einfacher: Gebt ihm nur die 100 Millionen Dollar, die Schauspieler hat er selbst. Dort ergibt es dann wenigstens auch Sinn, wenn die sich im Film transformieren. Und sein 3-D ist sowieso um Welten besser.

Kommentare:

  1. La Bumpf würde sich aber gut in Krekels Schauspielertruppe einfügen. Mal ein bisschen vernetzter denken hier!

    100 Mille hat vielleicht Cameron gebraucht, um sein Gestrüpp Blatt für Blatt am Rechner nachzubauen und blau zu färben, der Olli hätte einfach ein Blaufilter für 50 Euro vor die Kameralinse geschraubt.

    Nein, die 100 Millionen soll er mal schön in die Produktion der DVD stecken. Die dann natürlich die beste Veröffentlichung weltweit wird.

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  2. Ich finde nicht, dass das Blut der Transformers unrealistisch aussieht.

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